Hautpflege

Ernährung gegen Pickel: Diese Lebensmittel sind tabu

Du bist genervt von unreiner Haut, Mitessern und eitrigen, entzündeten Pusteln? Die richtige Ernährung gegen Pickel hilft – und schmeckt.

Ernährung gegen Pickel
Ernährung gegen Pickel Foto: istock: Altayb & Massonstock

Ernährung gegen Pickel: Tipps

Beim Thema Ernährung gegen Pickel kommt man sich manchmal vor wie in einer Sekte. Es gibt genauso viele unüberblickbare Regeln wie Theorien und Hardliner, die dich für jedes Glas Kuhmilch steinigen wollen.

Dabei ist es ganz simpel: Die Mischung macht’s. In Maßen genossen sind die wenigsten Dinge schädlich. Bevor du also anfängst, zu verzichten, reichere deinen Speiseplan mit gesunden Lebensmitteln an, die gezielt gegen Pickel helfen.

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Unreine Haut: Ursachen

Hautunreinheiten und Pickel entstehen, wenn die Talgdrüsen in der Haut zu viel Fett produzieren und zeitgleich eine stärkere Verhornung der Hautzellen stattfindet. Beides sorgt für verstopfte Poren, in denen sich Mitesser und Pickel bilden.

Kommen dann Bakterien und Schmutz hinzu – etwa von unseren Fingern, wenn wir uns durchs Gesicht fahren –, entzünden sich die Pickel und bilden unschöne Eiterhäubchen.

Ernährung gegen Pickel: Antientzündlich & ballaststoffreich

Ernährung gegen Pickel umfasst Lebensmittel, die zum einen die Talgproduktion des Körpers nicht anregen und zum anderen entzündungshemmend wirken.

Ballaststoffe

Pickel sind oft ein Zeichen dafür, dass der Magen-Darm-Trakt aus dem Gleichgewicht geraten ist. Ballaststoffe halten den Darm gesund und bekämpfen Hautunreinheiten so ganz gezielt. Außerdem senken sie die Insulinausschüttung im Körper. Weniger Insulin bedeutet sowohl eine geringere Talgproduktion als auch eine geringere Verhornung der Hautzellen.

Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren helfen, das Hautbild zu verbessern. Der Körper kann sie nicht selbst herstellen, profitiert aber von ihrer Wirkung. Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren wirken entzündungshemmend und versorgen die Haut mit Feuchtigkeit.

Gewürze

Viele Gewürze wirken entzündungshemmend, darunter Oregano, Kurkuma und Ingwer. Achte nur darauf, dir nicht den Magen zu ruinieren.

Antioxidantien

Was so fancy klingt, ist nichts weiter als eine chemische Verbindung. Antioxidantien binden freie Radikale und unterbinden Oxidation – beides Vorgänge, die Entzündungen fördern und so unreine Haut, Pickel und Akne verschlechtern. Die gesunden Helferlein kommen beispielsweise in Form von Vitamin A oder E in dunklen Früchten und Beeren vor.

Zink

Zur Ernährung gegen Pickel gehört auch Zink. Das Spurenelement wirkt antientzündlich und verfeinert das Hautbild.

Männersache-Tipp: In grünem Gemüse wie Brokkoli stecken sowohl viele Antioxidantien als auch Zink – zwei Fliegen, eine Klappe, du weißt schon.

Ernährung gegen Pickel: Diese Lebensmittel sind tabu

Wie schön wäre es, wenn man sagen könnte: Lass dies oder jenes Lebensmittel weg, dann kriegst du keine Pickel mehr. Menschen reagieren jedoch ganz unterschiedlich auf Ernährung. Es gibt zum Beispiel keinen eindeutigen Beweis dafür, dass Schokolade unausweichlich zu unreiner Haut führt. Dennoch gibt es Lebensmittel, die nachweislich entzündungsfördernd wirken – und dadurch unreine Haut begünstigen könnten. Auch durchblutungsfördernden Lebensmitteln wird nachgesagt, die Entstehung von Pickeln zu befeuern.

Leidest du an Akne, kannst du folgende Lebensmittel testweise weglassen beziehungsweise reduzieren und beobachten, wie sich das auf dein Hautbild auswirkt.

  • Kuhmilch: fördert die Talgproduktion im Körper

  • Zucker: nährt Entzündungen (Achtung: Nicht nur Süßigkeiten/Schokolade enthalten Zucker, sondern auch Soft Drinks, Fertiggerichte etc.)

  • Weißmehlprodukte: fördern Entzündungen

  • Schweinefleisch: die darin enthaltene Arachidonsäure fördert Entzündungen

  • Kaffee und Alkohol: regen die Durchblutung an

Mit den richtigen Nährstoffen kannst du deiner Haut und deinem Körper von innen heraus etwas Gutes tun. Ernährung gegen Pickel ist aber nur ein Bestandteil. Hautunreinheiten lassen sich auch mithilfe von Hausmitteln behandeln. Eines davon wirkt innerlich wie äußerlich: Heilerde kannst du sowohl als Anti-Pickel-Maske verwenden als auch in Form von Kapseln oder Pulver einnehmen. Regelmäßige Besuche beim Hautarzt oder im Kosmetikstudio sind ebenso effektiv wie die richtige Ernährung gegen Pickel.