Minimal Invasiv

Maskulinisierung: Alles zu dem neuen Schönheitstrend

Unter Maskulinisierung versteht man den medizinischen Eingriff, der zu einem männlicheren Erscheinungsbild führt. Was genau dahinter steckt, verraten wir hier.

Maskulinisierung
Facelifting als Möglichkeit der Maskulinisierung Foto: iStock / Damir Khabirov

Maskulinisierung

Im Allgemeinen bezeichnet Maskulinisierung eine Vermännlichung (Androgenisierung) von Körper- und Geschlechtsmerkmalen bei Mädchen und Frauen, unter anderem durch eine ausgeprägte Körperbehaarung und eine ungewöhnlich tiefe Stimmlage. Der medizinische Fachbegriff hierfür ist Virilisierung.

Doch darüber hinaus steht Maskulinisierung für chirurgische und minimal-invasive ästhetische Eingriffe bei Männern, die den Wunsch nach einem maskulineren Erscheinungsbild hegen. Ein prominentes Kinn, eine große Nase, ausgeprägte Gesichtszüge, vielsagende Kieferknochen. Das sind äußere Merkmale, die als "männlich" definiert.

Wann ist der Mann ein Mann?

Wann ist ein Mann ein Mann? Was zeichnet einen Mann aus? Wohl noch nie in der langen Geschichte unserer Zivilisation wurden diese Frage so lebhaft und intensiv diskutiert.

"Männlichkeit" ist für uns etwas anderes als für unsere Väter, geschweige denn Großväter. Traditionell und nicht selten klischeehaft zeichnen sich Männer unter anderem durch eine muskelbetonte äußere Erscheinung, Furchtlosigkeit, Entscheidungsfreude, Mut und hohe Potenz aus. Doch das ist schon lange nicht mehr der Fall. Männer sind so viel mehr und so viel anders. Individualität und Selbstbestimmung werden im heutigen Gender-Diskurs immer wieder betont. Männer sind einfühlsam, nachdenklich, zweifelnd und unsicher.

Das ist ein viel zu komplexes Thema, als das es in der Kürze eines solchen Beitrags auch nur annähernd erfasst werden könnte. Der entscheidende Punkt ist der, dass sich der Begriff der Männlichkeit im Wandel befindet.

Dennoch, oder genau deswegen, steigt bei Männern der Wunsch nach einem männlichen Erscheinungsbild. Nach markanten Wangenknochen, einer starken Kinnpartie und nach als männlichen Gesichtszügen.

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Männliche Gesichtszüge

Sogenannte minimal-invasive Verfahren, durchgeführt von professionellen Ärzten, ermöglichen den Wunsch nach einer maskulineren Ausstrahlung. Durch chirurgische Eingriffe wie z. B. Unterspritzung von Hyaluronsäure werden männliche Attribute hervorgehoben. Am häufigsten handelt es sich um die bereits genannten Zonen Wangenknochen, Kinn, Nase und Kiefer.

Zudem können auch Haartransplantationen (am Kopf oder am Körper, z. B. der Brust) und/oder ein Faceliftung, also allen voran die Entfernung von Falten im Gesicht, zu einem maskulineren Erscheinungsbild beitragen.

Unabdinglich bei solchen Behandlungen ist eine Konsultation bei einem Arzt, der über das Verfahren, die Wirkungen wie auch Nebenwirkungen und natürlich Kosten der einzelnen Behandlungen berät.