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"Scarface": Verrückte Fakten und die besten Zitate

"Scarface" mit Al Pacino ist einer der Gangster-Kultfilme der 80er-Jahre. Wir haben zehn Fakten zum Streifen.

Al Pacino in Scarface
Scarface: 10 verrückte Fakten zum Kultstreifen Foto: Universal

Scarface: Verrückte Fakten zum Kultstreifen

In Brian de Palmas (Regie) und Oliver Stones (Drehbuch) "Scarface" (1983) zeigt sich Schauspieler Al Pacino in seiner Paraderolle als Antonio "Tony" Montana, der von Kuba in die USA auswandert, um sich als Gangster und Kokain-Dealer in Miami durchzuschlagen.

"Scarface": Vom Tellerwäscher zum Gangster-Millionär

Ein nicht ganz so typischer Aufstieg vom "Tellerwäscher zum Millionär" also.

"Scarface" ist ein loses Remake des gleichnamigen Films von 1932.Dort geht es auch um den Aufstieg und Fall eines amerikanischen Gangsters mit Migrationshintergrund.

"Scarface" gilt als Meilenstein des modernen Gangsterfilms und spielte weltweit bis dato etwa 65 Millionen US-Dollar ein. 

Wir haben zehn Fakten über den Kultstreifen.

Regisseur Oliver Stone kannte sich mit Kokain aus

1. Der Film stand bis 2011 auf dem deutschen Index aufgrund der brutalen Gewalt- und Mordszenen (wir erinnern uns an die Kettensägen-Szene ...) und ist seitdem ab 18 Jahren.

2. Oliver Stone war zweieinhalb Jahre lang kokainabhängig, bevor er Scarface schrieb. Gegenüber der Sabotage Times sagte Stone 2015: "Ich kannte diese Welt, die Drogenwelt der frühen 80er-Jahre, sehr gut." Angeblich soll beim Schreiben auf Entzug gewesen sein.

3. Michelle Pfeiffer, die Tonys Frau Elvira Hancock spielt, aß am Set wenig, um den kokainabhängigen Look ihrer Rolle möglichst authentisch rüberzubringen. 

"Ich wurde immer dünner und abgemagerter" erzählt Pfeiffer rückblickend im Rahmen des Tribeca-Filmfestivals 2018. "Ich glaube, ich habe von Tomatensuppe und Marlboros gelebt."

4. Um sich auf seine Rolle bestmöglich vorzubereiten, bat Al Pacino den Kameramann John A. Alonzo ausschließlich spanisch mit ihm zu sprechen, um in der Denkweise seines kubanischen Charakters zu bleiben. 

"Scarface": Hohe F-Wort-Quote

5.  Glenn Close, Geena Davis, Carrie Fisher, Kelly McGillis, Sharon Stone und Sigourney Weaver sprachen für die Rolle der Elvira Hancock vor. De Palma war sich zunächst nicht sicher, ob er der damals noch unbekannten Pfeiffer die Rolle geben soll.

6. In "Scarface" hören wir 207 Mal das Wort "Fuck". Das entspricht etwa 1,21 Mal pro Minute. Getoppt wurde die Quote nur von Martin Scorsese "The Wolf of Wall Street": Dort fiel das F-Wort satte 506 Mal.

Kokain oder Milchpulver?

7. Hat er oder hat er nicht? Lange herrschte der Mythos, Al Pacino habe in "Scarface" echtes Kokain vor der Kamera geschnupft.

Regisseur De Palma hat nie offiziell angegeben, was die Crew als Drogenersatz verwendete, doch man munkelt, dass es Abführmittel oder Milchpulver war.

8. Tonys berühmter Satz: "Say hello to my little friend" stand genau so im Drehbuch - was ungewöhnlich ist, denn viele legendäre Film-Zitate sind improvisiert.

9. Um "Scarface" drehen zu können, sagte Brian De Palma eine Anfrage als Regisseur für "Flashdance" ab. Guter Mann.

10. Steven Spielberg war Co-Regisseur der Schieß-Szene in Tonys Villa. Spielberg und De Palma kannten sich aus Studententagen. Spielberg verzichtete auf eine Erwähnung im Anspann, weil er wollte, dass "Scarface" allein De Palma zugeschrieben wird.

"Scarface": Zitate

  • "Aber du wolltest ja nicht hören, also, du dummer Furz, guck dich jetzt an!"

  • "Alles, was ich habe auf dieser Welt, sind meine Eier und mein Wort. Und das breche ich nicht, für niemanden, ist das klar?!"

  • "Dein Sohn hats geschafft Mama. Er ist erfolgreich!"

  • "Die Torte von Frank, die steht auf mich."

  • "Du bist"n cleverer Bursche, Tony. Dir sollte es immer gut gehn. Jeder Tag auf der Erde ist besser als unter der Erde."

  • "Du hättest am besten den Mund gehalten. Dann hätten sie dich für ein Pferd gehalten und rausgelassen!"

  • "Hey, Frank, Du bist ein Haufen Scheiße." - "Tony, was redest Du da überhaupt?" - "Du weißt genau, was ich meine, Du abgefuckter Kackvogel."

  • "Ich befehle es dir jetzt. Verschwinde!" - "Was ist? Du gibst mir einen Befehl!? Amigo, also die einzigen in dieser Welt, die mir einen Befehl geben sind meine Eier, hast du welche? Hast du Eier!?"

  • "Ich bin kein mieser Krimineller. Ich bin kein Punta, kein Dieb. Ich bin Tony Montana, ein politischer Gefangener aus Kuba. Und ich will hier meine scheiß Menschenrechte, so wie das euer Präsident Jimmy Carter erzählt."

  • "Ich bin Tony Montana!!"

  • "Ich hab noch nie jemanden abgefuckt, in meinem ganzen Leben noch nicht, wenn er nicht selbst Schuld dran Schuld war, ist das klar?"

  • "Ich sage immer die Wahrheit, sogar wenn ich lüge!"

  • "In diesem Land musst du erst vorher Geld machen. Und wenn du Geld hast, dann hast du die Macht. Und wenn du die Macht hast, dann kriegst du auch die Frauen. Deswegen musst du auch dein eigenes Ding machen."

  • "Kommt her!!! Ihr meint eure verdammten Kugeln können mir was anhaben ? Was meint Ihr mit wem Ihrs überhaubt zu tun habt? Ich bin Tony Montana!!! Kommt her, ich schluck Sie alle! Ich bin Tony Montana."

  • "Sagt Hallo zu meiner kleinen Freundin!"

  • "Scheiss mich nicht an Tony!"

  • "Sogar wenn ich blind wäre, total verzweifelt, verhungernd und rumbettelnd auf ner verlassenen Insel, wärst du der letzte mit dem ich ins Bett gehen würde!"

  • "Was hat der, was ich nicht hab?" - "Also als erstes sieht er verdammt gut aus!"

  • "Weiss du, du Froschfresse, du hast dir grad selbst in die Eier getreten. Wenn du an mir rumfummelst bist du "n toter Mann."

  • "Weißt du, was Kapitalismus ist? Angeschissen werden!"