Reise-Update

Jetlag vermeiden: Mit diesen 5 Tricks klappt es garantiert

Mit ein paar Tricks könnt ihr einen Jetlag vermeiden, denn beim Reisen kann der Biorythmus schon mal ganz schön durcheinander geraten.

Einen Jetlag kann man vermeiden
Reisen ist toll, der Jetlag weniger. Doch den kannst du vermeiden Foto: iStock/serts

Jetlag vermeiden: Tricks

Alle, die schon einmal einen Langstreckenflug erlebt haben, kennen das: Der Jetlag meldet sich aufgrund der Zeitverschiebung nach Ankunft am Zielort und kann schon mal ein paar Stunden oder sogar Tage andauern.

Laut Techniker Krankenkasse braucht unser Körper etwa 24 Stunden, um eine zweistündige Zeitverschiebung auszugleichen.

Dabei verläuft die Anpassung um etwa 20 Prozent langsamer nach einem Flug in östliche Richtung als nach einem Flug westwärts.

Ein Zeitunterschied von acht bis zehn Stunden in Richtung Osten verursacht Studien zufolge den stärksten Jetlag.

Jetlag: Symptome

Aus diesem Grund empfinden die meisten Reisenden den Jetlag nach Flügen Richtung Osten sehr viel schlimmer.

Kein Wunder: Der Tag ist kürzer, unsere innere Uhr sagt "hallo wach" – am Zielort ist jedoch Schlafenszeit. Stehen wir dann wieder auf, sehnt sich unser Körper schon viel früher am Tag nach Schlaf. Verflixte Zeitzonen.

Die Folge, wenn der Biorhythmus durcheinander kommt: Wir sind müde, abgeschlagen, haben Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme. Hallo, Jetlag!

Jetlag überwinden:Tipps

Ein Jetlag fällt bei jedem Menschen unterschiedlich aus. Die einen brauchen Tage, um sich an die neue Zeit zu gewöhnen, andere nur wenige Stunden oder merken kaum einen Unterschied.

Wer besonders anfällig für die Störung der Bio-Uhr ist, kann ein paar Tricks befolgen, um den Jetlag möglichst gering zu halten.

Die Ankunftszeit beachten

Wenn ihr einen Flug Richtung Osten bucht, achtet auf die Ankunftszeit. Landet der Flieger beispielsweise nachmittags, müsst ihr nur noch ein paar Stunden überbrücken, bis ihr schlafen gehen könnt.

Körper vorab an die neue Zeitzone gewöhnen

Vor Flügen nach Osten geht ihr am besten ein oder zwei Stunden früher schlafen, als üblich. Sorgt dafür, dass ihr ausreichend müde seit.

Es geht nach Westen? Dann ist die Jetlag-Gefahr nicht so hoch, da der Tag sich verlängert. Dennoch macht es Sinn, vor Flügen westwärts zwei Stunden länger wach zu bleiben.

Die Uhr umstellen

Die Armbanduhr oder das Smartphone noch im Flugzeug an die neue Zeitzone anzupassen, macht Sinn.

Danach zu leben, ist noch wichtiger. Denn so kann sich der Körper an den neuen Tag-Nacht-Rhythmik gewöhnen.

Das heißt für alle, die in den Westen fliegen: Aktiv bleiben, eiweißreiche und leichte Kost essen und nicht allzu spät schlafen gehen.

Wer in den Osten fliegt, sollte früher zu Bettgehen.

Keinen Alkohol trinken

Kostenloses Bier und Wein im Flugzeug sind eine prima Sache. Allerdings solltet ihr die Finger davon lassen.

Leider belastet Alkohol unseren Körper noch zusätzlich - und der hat in 10.000 Metern Höhe ja schon so einiges zu tun.

Besser: Viel Wasser trinken und nur essen, wenn der Hunger kommt. Denn wie auch auf dem Boden, gilt in der Luft: Etwa drei Stunden vor dem Schlafen sollte man nichts mehr Essen, damit der Darm zur Ruhe kommt - und ihr im besten Fall schlafen könnt.

Ab an die Luft & Ruhepausen einlegen

Der Flieger landet und ihr habt schon die ersten drei Sightseeing-Spots für den nächsten Tag geplant? Keine gute Idee.

Lasst es ruhig angehen und gönnt eurem Körper die Ankommenszeit, um einen Jetleg so gut es geht zu vermeiden.

Stattdessen sind leichte Aktivitäten an der frischen Luft, wie baden, ein Spaziergang oder autogenes Training ideal, um sich an den neuen Biorhythmus zu gewöhnen.

Zeitiges Aufstehen und nicht allzu spätes Schlafengehen sowie drei Mahlzeiten am Tag (nach der Uhrzeit am Zielort) können ebenfalls helfen.

Zwei Männersache Extra-Tipps

Natürlich kann es trotz der Tipps sein, dass ihr vom Jetlag geplagt seit. Dann habt ihr noch zwei Möglichkeiten: Ein kurzes Nickerchen einlegen (wirklich nur maximal 20 Minuten!) oder einen Zwischenstopp buchen.

Bei Langstreckenflügen könnt ihr euch durch einen Stopover langsam an die neue Zeitzone gewöhnen - und kommt erholsamer am Zielort an.

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