Wassersport

SUP Board Aufblasbar: Die besten Modelle im Vergleich

Aufblasbare Stand Up Paddling Boards sind perfekt für Anfänger und Hobbysurfer. In unserem Check stellen wir dir die besten Modelle vor und verraten dir alles, was du über aufblasbare SUPs wissen musst.

Das sind die besten aufblasbaren SUP Boards in unserem Check
Das sind die besten aufblasbaren SUP Boards in unserem Check Foto: iStock/GeorgeRudy

Das Wichtigste in Kürze

  1. Stand Up Paddling ist ein super Wassersport und perfekt alle, die Lust auf echtes California Surfer Feeling für zuhause haben.
  2. Mit einem aufblasbaren SUP Board bist du stets flexibel, kannst es einfach in einer Tasche transportieren und sogar mit auf Reisen nehmen.
  3. Bei einem aufblasbaren SUP Board kommt es vor allem auf die Maße und das Zubehör an. 

Das sind die besten aufblasbaren SUP Boards

10ft Aufblasbares SUP Board

Es zählt bei Amazon zu den beliebtesten Produkten und ist perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene: das 10ft Aufblasbares SUP Board. Im Set sind außerdem ein längenverstellbares Paddel, eine Hochdruck-Pumpe, ein Kajak-Sitz und drei Finnen. Nach dem Paddeln kannst du dann alles in dem nützlichen Rucksack verstauen und transportieren. 

Kundenbewertung: "Kam früher als erwartet...direkt ausgepackt und ausprobiert...alles gut, nichts defekt o.ä."

Fakten im Überblick:

  • Lieferumfang: SUP Board, Hochdruck-Pumpe, verstellbare Paddel, Kajak-Sitz, drei Finnen, Rucksack und Reparaturset

  • Maße aufgepumpt: 300 cm lang, 76 cm breit und 15 cm dick

Bestway Hydro-Force SUP Board

Für alle, die ihr SUP Board nicht nur zum Stand Up Paddling benutzen wollen, ist das Board von Bestway perfekt. Dank eines mitgelieferten Sitzes und einem doppelseitigen Paddel, kannst du zwischen Stand Up Paddling und Kajakfahren wechseln. Es hat außerdem einen Antirutschbelag und eine Schnur, an der du dein Gepäck befestigen kannst. 

Kundenbewertung: "Habe das Board nun seit 1,5 Jahren. Bin 173 cm groß und wiege ca. 80 kg. Habe auf diesem Board SUP-paddeln gelernt und es funktioniert prima. Es ist sehr steif und wendig. Habe die Kajak-Ausstattung immer on Board, damit ich bei längeren Touren, wenn der Wind zu stark wird, schnell umrüsten kann. Kann jedem Anfänger dieses Board nur empfehlen. Bis jetzt habe ich keine Schäden oder Macken feststellen können."

Fakten im Überblick:

  • Lieferumfang: SUP Board, Paddel, Handpumpe, Tasche, abnehmbarer Sitz mit Rückenlehne, Fußstütze, Reparatur-Set

  • Maße aufgepumpt: 305 x 84 x 15 cm

  • Wechselbar zwischen Stand Up Paddling und Kajakfahren

WOWSEA Surfboard

Das WOWSEA Stand Up Paddle Board ist das Amazon's Choice Produkt, es hat eine Anti-Rutsch-Schicht, ist UV beständig und ist dank des hochwertigen Materials aus PVC besonders langlebig. Mit einer maximalen Gewichtsbelastung von 140 bis 150 kg können auch zwei Personen auf dem Board Platz finden. Das Band im vorderen Bereich kannst du auch durch ein Gepäcknetz ersetzen, das musst du aber extra kaufen.

Kundenbewertung: "Bin mit dem Board sehr zufrieden. Der Lieferumfang ist sehr umfangreich. Mit dem Leash, Rucksack, Paddel ausgestattet, brauchten wir gar nichts mehr extra zu kaufen. Und das Board ist auch ziemlich stabil, was gerade das Fahren als Einsteiger erleichtert."

Fakten im Überblick:

  • Lieferumfang: SUP Board, abnehmbare Finne, Aluminium-Paddel, Sicherheitsleine, Hochdruck-Pumpe, Transportrucksack

  • Maße: 305 cm lang, 81 cm breit und 15 cm dick

Was heißt SUP und ISUP?

SUP steht ganz simpel für "Stand Up Paddling" also Paddeln im stehen. ISUP beschreibt eine Kategorie von SUP Boards, nämlich solche zum Aufblasen. ISUP ist die Abkürzung für "Inflatable Stand Up Paddleboards". Ein SUP Board wird für die Sommersportart Stand Up Paddling genutzt. Es ist eine Art Surfbrett, auf dem man sich in meist flachem Wasser stehend fortbewegt. Dazu nutzt man ein langes Paddel, um voranzukommen.

Was ist besser: ISUP oder SUP?

Das kommt ganz auf das Einsatzgebiet an. Die klassischen SUP Boards sind bis zu 4 Meter lang und damit extrem sperrig und unhandlich. Dafür aber auch wesentlich robuster und stabiler. Der klare Vorteil von ISUPs ist eben, dass sie sich klein zusammenfalten lassen, wenn du die Luft rauslässt. Damit passen sie in den Rucksack, in den Kofferraum oder sogar den Koffer wenn du das Board mit auf Reisen nehmen willst.

Der neueste Coup der Hersteller sind ISUPs aus Carbon. Hier werden tausende kleine Fäden verklebt, die dafür sorgen dass das Board hohem Luftdruck standhält und beim Aufblasen nicht die Form verliert.

Was genau ist ein aufblasbares Stand Up Paddling Board?

SUP Boards können sogenannte Hardboards aus festem Material sein, oder aufblasbare Inflatable Boards, oder auch iSUPs genannt. Inflatable Boards sind, anders als Harboards, nicht so sperrig und können nach der Benutzung ganz einfach in einem Rucksack oder dem Kofferraum transportiert werden. Mit einer Pumpe kann man die Boards mit Luft füllen, bis sie so fest sind, dass man stabil auf dem Surfbrett stehen kann. Das macht die aufblasbaren SUP Boards perfekt für Anfänger und Hobbysurfer.

Hier siehst du nochmal alle Vor- und Nachteile von aufblasbaren Boards auf einen Blick:

Im Überblick
Vorteile von Inflatable BoardsNachteile von Inflatable Boards
Kommen meist in einem Set mit Pumpe, Tragetasche und PaddelWeniger stabil als die Hardboards
Einfache LagerungKönnen schneller beschädigt werden als Hardboards
Geringere Anfälligkeit für BeschädigungenFür spezielle Einsatzarten schlechter geeignet

Für wen sind aufblasbare SUP Boards geeignet?

Aufblasbare SUP Boards sind perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene Stand Up Paddler, die ihr Board flexibel benutzen möchten. Sie bieten genügend Möglichkeiten, das SUP auf einem See, Fluss oder sogar im Meer zu verwenden und durch den einfachen Transport, kannst du ein SUP Board sogar auf Reisen mitnehmen. Nach der Benutzung lässt man einfach die Luft aus dem Board, rollt es zusammen und verstaut es in einem großen Rucksack. So kann das Board auch entspannt im Keller überwintern.

Bist du jedoch ein sehr fortgeschrittener Stand Up Paddler, dann greifst du wahrscheinlich eher zu einem Hardboard. Diese sind durch das feste Material noch etwas stabiler und wendiger als aufblasbare Stand Up Paddling Boards, kosten dafür aber auch deutlich mehr. 

Welche aufblasbaren Stand Up Paddling Boards gibt es?

Egal ob du zum Feierabend auf dem See paddeln willst, entspannte Yogaübungen machen oder jede Welle im Frankreichurlaub mitnehmen willst. Mit einem Stand Up Paddling Board kann man so einiges anstellen. Wir verraten dir, welche Boards es gibt und wie unterschiedlich du sie einsetzen kannst. 

Allround

Allround SUPs sind, wie der Name schon sagt, sehr umfangreich nutzbar. Sie haben ein abgerundetes Bug, ein breites Heck, weiche Kanten und eine rundliche Form und können somit in verschiedenen Einsatzgebieten verwendet werden. Egal ob du gemütliche Runden über den See drehen willst, kurze Touren durch Kanäle oder Flüsse machen oder SUP Yoga ausprobieren willst - mit dem Allround SUP ist das alles möglich. 

Wave

Du willst echtes California-Beach-Feeling? Dann reite mit einem Stand Up Paddle Board über die Wellen wie ein echter Surfprofi. Am besten geht das mit speziellen SUP Wave Boards. Diese sind meist etwas kürzer als die Allround Boards und breiter als Race Boards. 

Touring

Touring SUP Boards oder auch Cruising SUPs genannt sind speziell für lange (Geradeaus-)Fahrten ausgelegt. Sie sind deutlich länger als die Allround SUPs und haben weniger Rundungen an Buk und Heck. Das macht sie besonders schnell und spurtreu. Auf langen Touren sind sie somit besser als die Allround SUPs, da die Paddelseite weniger gewechselt werden muss. 

Race

Race SUP Boards haben dank der länglichen Leichtbauweise und den stromlinienförmigen Unterwasserschiffen einen sehr geringen Wasserwiderstand und erreichen daher hohe Geschwindigkeiten. Sie sind schmal, haben oft eine Länge von knapp 4,5 Metern und sind extrem spurtreu. Ihre Stabilität erreichen sie erst während der Fahrt. Auf langen Ausdauer- und Sprintstrecken sind sie optimal. 

Yoga

Mit einem Yoga SUP Board erreichst du das Maximum an Gleichgewicht. SUP Yoga ist eine der neusten Unterdisziplinen des Stand Up Paddlings, bei der du auf dem SUP Board im Wasser Yogaübungen machst. Die passenden SUP Yoga Boards sind dick gebaut und sorgen somit für eine hohe Stabilität bei den Übungen. 

Kaufkriterien: Darauf solltest du beim Kauf eines SUP Boards achten

Maße

Die Maße sind ausschlaggebend für das perfekte Board. Grundsätzlich gilt: Je länger, breiter und dicker ein Board ist, desto stabiler steht man auf dem Board. Die Länge von SUP Boards liegt meist zwischen 210 und 430 cm. Boards zwischen 300 und 350 cm sind perfekt für Einsteiger, bieten genug Stabilität und sind spurtreu. 

Die Breite von SUP Boards liegt meist zwischen 69 und 91 cm und auch hier: Je breiter, desto kippstabiler. Als Anfänger solltest du also definitiv die Finger von schmalen Boards lassen. 

Die Dicke von SUP Boards liegt meist zwischen 10 und 15 cm. Grundsätzlich kann man festhalten: Je höher dein Körpergewicht und das Gewicht des Gepäcks, desto dicker sollte auch das Board sein.

Für Anfänger kann man folgende Größentabelle festhalten:

Im Überblick
KörpergewichtBreiteLänge
85 - 100 kg73 - 81cm335 – 350 cm
105 - 120 kg> 81 cm350 – 365 cm
125+ kg> 83 cm350 – 365 cm

Steifigkeit

Die Steifigkeit ist bei einem SUP und vor allem bei ISUPs das A und O. Denn je weicher ein Board ist, desto weniger Halt hast du darauf und desto schlechter liegt es auf dem Wasser. Viele, vor allem günstige, Board haben am Anfang eine hohe Steifigkeit, die mit jeder Benutzung abnimmt. Demnach ist die Steifigkeit eines der wichtigsten Merkmale, wenn du dir ein Board zulegen willst.

Finne

Die Finnen beeinflussen die Wendigkeit deines Boards. Die meisten Allround SUP Boards haben zwei kleine Finnen und eine abnehmbare große Finne. Diese machen dein Board besonders griffig und wendig und sorgen dafür, dass du das Board besser kontrollieren und lenken kannst. Ohne eine große Mittelfinne bist du langsamer und das Geradeausfahren ist deutlich schwerer. Wenn du allerdings in Flachwasser paddelst, kann die Finne über den Boden schrammen und kaputt gehen.

Gepäcknetz oder Transportnetz

Die meisten SUP Boards haben Ösen zum Befestigen von Gepäck. Optimal ist aber ein Transportnetz mit elastischem Gummizug. So kannst du dein Gepäck ganz einfach unter den Gummizug schieben. Am besten benutzt du eine wasserdichte Tasche, um deinen Proviant geschützt vor dem Wasser zu verstauen. In einem Gepäcknetz kannst du zum Beispiel Klamotten aufbewahren.

Tragegriffe

Weil du dein SUP öfter mal aus dem Wasser heben und über Dämme oder andere Hindernisse tragen musst, solltest du darauf achten, dass dein Board Tragegriffe besitzt. Denn damit dir der Transport deutlich einfacher.

Rucksack

Die meisten SUP Sets enthalten bereits einen Rucksack. Dieser ist sehr wichtig, da du dein komplettes Equipment und natürlich das Board selbst darin verstauen kannst. Kaufe dir also am besten ein aufblasbares SUP Board, das bereits mit einem Rucksack geliefert wird. 

Pumpe

Die Pumpe ist das A und O beim Aufbau eines aufblasbaren SUP Boards. Die meisten Sets enthalten bereits eine Pumpe. Dies sind in der Regel Handpumpen mit Double Action Power. Damit kannst du das Board sowohl auf- als auch abpumpen. Nachteil dieser manuellen Pumpen ist, dass das Aufpumpen jedes Mal mit einem relativ großen Kraftaufwand verbunden ist. Willst du es entspannter angehen und deine Kraft erst beim Paddling selbst rauslassen, dann brauchst du eine elektrische Pumpe wie diese hier.

Paddel

Ein SUP Paddel ist neben dem richtigen Board ein sehr wichtiger Bestandteil für das Stand Up Paddling. Es ist der Motor deines SUP Boards. Es gibt lange SUP Paddel mit einem Paddelblatt und einem Griff und doppelseitige Kajak Paddel mit zwei Paddelblättern an jeder Seite. Bevor du ein SUP Paddel kaufst, solltest du dich über Material und Länge informieren. Wir empfehlen dir ein höhenverstellbares Vario Paddel, da du es individuell an deine Körpergröße anpassen kannst und nach dem Gebrauch zerteilen und einfach transportieren kannst.  

Die meisten Paddel bestehen aus Fiberglas. Fiberglas ist ein optimales Material, denn es ist robust und nicht zu steif, dass es bei starkem Wasserwiderstand kaputt geht. Auch wenn du mal in Flachwasser paddelst und du bei den Paddelschlägen mal den Boden berührst, sollte das Paddel dies unversehrt überstehen.

Du bist auf der Suche nach dem perfekten Paddel für dein aufblasbares SUP Board? Dann schau dir doch mal hier.

Fazit

Aufblasbare SUP Boards bringen dir echtes Surfer Feeling auf den See in deinem Ort. Sie sind perfekt für Anfänger und Hobbysurfer und überzeugen vor allem mit ihrer flexiblen Nutzung. Ein aufblasbares Board wird vor der Benutzung mithilfe einer Pumpe aufgeblasen und im Anschluss kann es wieder zusammengerollt und in einem Rucksack verstaut werden. Wir empfehlen dir ein Inflatable Surfboard, das möglichst lang, breit und dick ist. Denn je breiter ein Board ist, desto kippstabiler ist es und desto besser kannst du paddeln.