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Coole Motorradhelme kaufen: Das sind die besten Modelle für eine sichere Fahrt

Wenn du coole Motorradhelme suchst, hast du die Qual der Wahl: Das Angebot im Netz ist so vielseitig wie unübersichtlich. Wir erklären dir, was du beim Kauf unbedingt beachten solltest, was das jeweilige Modell dir bietet und was du von ihm erwarten kannst.

Coole Motorradhelme für eine sichere Fahrt: So findest du das richtige Modell
Cool und sicher: Ein guter Motorradhelm kann beides! Foto: iStock / serikbaib

Das Wichtigste in Kürze

  • Auch bei coolen Motorradhelmen gibt es verschiedene Typen – du kannst dir entweder ein Modell mit oder ohne Visier aussuchen
  • Ein Kinnschutz am Motorradhelm erhöht die Sicherheit
  • Achte dafür auch auf die ECE-Zulassung, diese Kriterien garantieren geprüfte Sicherheit
  • Getönte Visiere, integriertes Bluetooth & Co. – praktische und stylische Extras bieten dir mehr Komfort

Die coolsten Motorradhelme im Check

Wir zeigen dir unsere Top 3 der coolsten Motorradhelme.

Cooler Motorradhelm Nolan N87 Special Plus

Der Motorradhelm Nolan N87 Special Plus sieht nicht nur richtig cool aus, er hat auch qualitativ einiges auf dem Kasten. Der Integralhelm besteht aus Polycarbonat, hat einen einfach zu bedienenden Ratschen-Verschluss und ein kratzfestes Visier. Der Helm hat weiterhin eine sehr gute Belüftung und eignet sich besonders für Brillenträger. 

Cooler Motorradhelm ATO Montreal

Der Mototradhelm ATO Montreal überzeugt hinsichtlich der folgenden Punkte: Da es sich um einen Klapphelm handelt, hat das Modell eine bewegliche Kinnpartie und garantiert hohe Sicherheit. Weiterhin ist die Passform äußerst gut und die Windgeräusche werden sehr gut unterdrückt. 

Cooler Motorradhelm Arrow AV-63

Der Motorradhelm Arrow AV-63 hat uns hinsichtlich des Design am meisten überzeugt. Das Modell hat eine schlichte und elegante Form, sieht aber in dem Rot mit den beiden durchgezogenen Streifen auch echt cool und ein bisschen gefährlich aus. Praktisch ist auch das leichte, einhändige Öffnen des Helms. 

Helmpflicht: Motorradhelme retten Leben

Seit dem Ende der 1970er-Jahre wurde in Deutschland sowie in vielen anderen europäischen Ländern das Tragen eines Sturzhelms gesetzlich zur Pflicht erklärt. Seither hat sich bei der Funktionalität, der Ausstattung und der Optik von Motorradhelmen viel getan. Auch durch die zunehmende Begeisterung für Motorsport und das Motorradfahren im Allgemeinen wurde das Angebot an coolen Motorradhelmen, die auch etwas taugen, immer größer. Freiheit erleben zu können und sich durch einen verlässlichen Sturzhelm dennoch sicher zu fühlen, gibt jedem Biker ein gutes Gefühl. Denn eines sollte immer im Vordergrund stehen: Motorradhelme können Leben retten.

Coole Motorradhelme: Welches Modell passt zu dir?

Chopper-Helm

Hast du dein Motorrad aus dem Winterschlaf geholt und die ersten Sonnenstrahlen locken dich auf die Straße, siehst du vermutlich besonders viele Chopper-Fahrer. Und die tragen, passend zu ihren Bikes, spezielle Chopper-Helme – also Halbschalenhelme, die für Kult stehen. Meist wird bei den coolen Motorradhelmen die Kinnpartie freigelassen, der Helm selbst ist durch ein großes Visier geprägt. Chopper-Helme bestechen durch ihre häufig im Retro-Stil gehaltene Optik.

Klapphelm

Der erste Klapphelm wurde 1981 von BMW vorgestellt. Bei einem Motorrad-Klapphelm ist die Vorderseite mit Visier- und Kinnpartie nach oben klappbar. Mit dieser Funktion ist der Klapphelm unter allen Modellen einzigartig.

Meist ist das Helmvisier kratzfest und zusätzlich mit einer Antibeschlag-Beschichtung ausgestattet. Entscheidest du dich für den Kauf eines Klapphelms, solltest du beachten, dass sich das Visier möglichst schnell und einfach austauschen lässt. Einige Hersteller bieten Modelle an, bei denen das Visier auch ohne Werkzeug ausgewechselt werden kann. Carbon-Klapphelme sind dabei besonders robust.

Tipp: Das Innenfutter sollte herausnehmbar sein und gewaschen werden können. Viele der Klapphelme haben zwar eine gute und verstellbare Belüftung – doch nach ein paar sommerlichen Motorradtouren wird eine Wäsche des Helmfutters sicherlich nötig sein.

Jethelm Retro/Vintage

Im Vergleich zu Klapphelmen sind Jethelme wegen ihrer fehlenden Kinnpartie unsicherer. Es gibt allerdings Jethelme mit schmalem Kinnriemen, die die Sicherheit minimal erhöhen. Man unterscheidet grundsätzlich klassische Police-Helme ohne Visier von Jethelmen mit Visier – letztere können unterschiedlich tief verbaut worden sein. Außerdem gibt es die coolen Motorradhelme auch speziell für Brillenträger.

Wichtig: Wegen der fehlenden Kinnpartie und der so geringen Sicherheit wird Motorradfahrern eher von der Verwendung von Jethelmen abgeraten. Besser eignet er sich – wenn überhaupt – für Roller-, Moped- und Chopperfahrer.

Integralhelme

Sie gelten wegen ihres Aufbaus als die sichersten Modelle unter den Motorradhelmen. Allem voran bewahrt das integrierte Visier und der Rundumschutz des Kopfes im Falle eines Unfalls den Kopf – und vor allem das Gesicht – vor größeren Schäden. Um aufgrund der Sicherheit den Tragekomfort nicht zu mindern, haben Integralhelme meist ein sehr weit ausgeschnittenes Visier mit weiter Rundumsicht. Des Weiteren sorgen Belüftungssysteme in Form von Schlitzen rund um den Integralhelm für mehr Komfort. Besonders robust sind auch hier coole Motorradhelme aus Carbon.

Das Visier beim Integralhelm besteht zumeist aus Polycarbonat und ist mit einer Klarlackschicht behandelt – das macht sie kratzfest. Modelle mit Doppelscheiben, auch als sogenanntes Pinlock-Visier bezeichnet, haben zusätzlich eine permanente Antibeschlag-Beschichtung. Der Visierwechsel wird hier oftmals durch einen leichten Austausch ohne Werkzeug gewährleistet.

Das Gewicht des Helms

Vor allem am Ende einer Fahrt wirst du das Gewicht des Helms deutlich spüren. Daher sollte das auch eines deiner entscheidenden Auswahlkriterien während deiner Suche nach passenden coolen Motorradhelmen sein. Durchschnittlich liegt das Gewicht eines Helms etwa bei 1.200 Gramm – viel schwerer sollte dein Modell also nicht sein.

Übrigens: Jethelme zählen grundsätzlich zu den leichteren Modellen.

Wie groß muss der Helm sein?

Ein Helm muss optimal sitzen, sonst schützt er im Falle eines Unfalls nicht richtig. Um festzustellen, ob die Größe passt, kannst du versuchen, mit zwei Fingern zwischen deinen Kopf und den Helm zu gelangen. Schaffst du das, ist eine kleinere Nummer die bessere Wahl.

Ein weiterer Tipp: Setz den Helm auf und verschließe ihn nach Vorschrift. Dann probiere, ihn vorsichtig in eine Richtung zu drehen. Bewegt sich deine Haut an der Stirn mit, passt der Helm.

Grundsätzlich solltest du den Motorradhelm mindestens zehn bis 15 Minuten anbehalten und schauen, wie du damit zurechtkommst. Beweg dich damit ein wenig, schau dir den Radius an, den du durch den Helm von deiner Umgebung siehst. Am besten testest du den Helm auch einmal draußen im Tageslicht. Dir darf das Tragen des Helms keine Schmerzen bereiten, auch Druck oder Enge solltest du nicht spüren.

Tipp: Deine Helmgröße kannst du übrigens mit Hilfe eines Maßbandes feststellen, das du dir um den Kopf wickelst. Es sollte an den oberen Ohrrändern oberhalb der Augenbrauen angehalten werden. Falls du zwischen zwei Größen liegen solltest, entscheide dich lieber für die kleinere Variante, da das Innenfutter mit der Zeit ein paar Zentimeter nachgeben kann.

Sicherheit geht vor – auch bei coolen Motorradhelmen

Ein Helm mit ECE-Zulassung (Economic Commission Europe) ist immer eine richtige Investition. Die Vereinheitlichung soll sicherstellen, dass er für den öffentlichen Straßenverkehr als tauglich erklärt wird. Laut ECE (Economic Commission Europe) wird der Helm auf bestimmte Kriterien geprüft, um das Zertifikat zu bekommen:

  • fester Kinnriemen
  • Größe und Form der Helmschale
  • Stoßdämpfungsstärke
  • Abstreiftest bzw. fester Sitz
  • ausreichend großes Blick- bzw. Sichtfeld
  • Chemische Resistenz der Schale
  • Visier-Lichteinfall
  • Belastbarkeit des Kinnriemenverschlusses

In einigen Ländern gibt es zwar Freiheiten bezüglich der ECE-Zertifizierung, in anderen dagegen ist sie bindend. Informiere dich vor einer Reise ins Ausland daher genau über die dortigen Bestimmungen.

Tipp: Bei vielen Motorradhelmen tritt nach fünf bis sechs Jahren eine Ermüdung des Materials ein. Das wäre dann der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel.

Zubehör für coole Motorradhelme

Neben speziell getönten Visieren gibt es auch die Möglichkeit, andere Extras bei der Kaufentscheidung zu berücksichtigen. Integriertes Bluetooth zum Beispiel erlaubt es dir, während einer Motorradtour mit anderen Fahrern zu sprechen. Laut ADAC ist diese Motorradkommunikation weitestgehend zugelassen. 2020 soll außerdem der erste Motorradhelm mit integrierter Kamera von BMW in Serie gehen.

Coole Motorradhelme: Fazit

Für die Auswahl deines coolen Motorradhelms solltest du dir unbedingt Zeit lassen. Denn den richtigen Kopfschutz zu finden kann ein längerer Prozess sein. Probiere am besten einige Modelle durch und bewerte sie nach den Kaufkriterien, die dir wichtig sind. Trotz der ästhetischen Gesichtspunkte steht bei der Auswahl immer die Sicherheit im Vordergrund.