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Trophäen-Jäger schockiert mit unfassbarer Anzahl getöteter Elefanten

Er ist wohl derjenige, der die meisten der African Big Five geschossen hat. Der südafrikanische Jäger Ron Thomson kann diesbezüglich geradezu unglaubliche Zahlen vorweisen.

Toter Elefant
Ein toter Elefant in den Weiten Afrikas Foto: iStock / PinkPython

Trophäen-Jäger tötet tausende große Wildtiere

In Afrika kann einem Jäger immer noch viel Getier vor die Flinte laufen. Aber glaubt man den weltweiten Umweltorganisationen, sind vor allem die großen, mächtigen und eindrucksvollen Wildtiere massiv vom Aussterben bedroht.

Die Big Five, das sind Löwe, Leopard, Büffel, Nashorn und natürlich der Elefant. Allein von letzterem hat Ron Thomson unglaubliche 5.000 Exemplare erschossen.

Dazu gesellen sich nach eigenen Angaben noch etwa 800 Büffel, 50 bis 60 Löwen, 30 bis 40 Leoparden und etwa 50 Nilpferde.

Jäger sieht sein Handeln als Notwendigkeit an

Er bereue nichts, sagte er gegenüber dem britischen Independent. Statt die Tiere zu bedrohen, helfe er im Gegenteil dabei, Gebiete vor der Überpopulation einer gewissen Spezies zu bewahren.

All die Umweltorganisationen würden nur Lügen verbreiten, um Spendengelder einzusammeln. Er habe auch nie Blutlust bei seinen Jagden verspürt, so Thomson weiter.

Allerdings gab er in einem anderen Interview mit dem Guardian an, stets einen großen Kitzel verspürt und alle Jagden genossen zu haben.

Einer der prominentesten Gegner Thomsons ist der britische Kult-Komiker und Ex-Monty-Python Michael Palin, der sich in einem Brief an Theresa May für die Beendigung der als Umweltschutz getarnten Trophäenjagd ausspricht:

"Von allen Gefahren für die wilden Tiere unseres Planeten scheint mir die Trophäenjagd die verabscheuungswürdigste und am wenigsten gerechtfertigte zu sein.