Karate-Opa

Bewaffnete Gang will Frau überfallen - Ex-Elite-Soldat greift ein

Mit einem Karate-Move rettete der 88-jährige Kriegsveteran John Nixon eine junge Frau im Norden Londons. Die Angreifer waren mit Messern bewaffnet.

John Nixon vertreibt Gang mit Karate-Move
John Nixon vertreibt Gang mit Karate-Move Foto: Twitter / tweetonlondon

Mit so viel Zivilcourage eines alten Mannes hätten die Angreifer wohl nicht gerechnet. Doch als der 88-jährige Nixon sah, wie eine junge Frau von einer Gruppe von Männern angegangen wurde und einer nach ihrer Handtasche griff, konnte er nicht mehr an sich halten.

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"Mein erster Gedanke war, dass ich die Aufmerksamkeit von dem schreienden Mädchen lenken muss. Ich rief: 'Lasst sie alleine!'", beschrieb Nixon dem EveningStandard die Situation.

Der Plan funktionierte soweit, allerdings sagten die Angreifer dann, dass sie Nixons Geld anstelle nehmen würden. Doch das verneinte der Kriegsveteran. "Kinder in diesem Alter sind absolute Maulhelden. Auf eine Überraschung waren sie nicht vorbereitet."

In den 40er-Jahren trainierte der 88-Jährige in einer Armee-Eliteeinheit, kämpfte im Korea-Krieg und wurde auf geheime Mission in den Nahen Osten, nach Ägypten und nach Deutschland geschickt. Als er das Militär verließ, arbeitete er für Ärzte ohne Grenzen als Schutzmann in Nigeria.

Als die Angreifer sich ihm zuwendeten, war Nixon direkt wieder im Kampfmodus. Mit einem Nackenschlag setzte er den ersten Angreifer außer Gefecht. Der zweite zog ein Messer. "Ich versuchte ihn zu entwaffnen, doch dabei bekam ich hier und da und überall Stichverletzungen", erklärte der Kriegsveteran.

Da der Messerstecher nicht trainiert war, fielen die Verletzungen des alten Mannes nicht zu schlimm aus. Die Angreifer flohen und Anwohner riefen die Polizei. Nixon, der durch seine Kriegserfahrungen schlimmere Verletzungen gewohnt war, wurde im Krankenhaus behandelt.

"Meine Gedanken waren nur bei der Frau. Ich war schon sooft dem Tod sehr nahe, dass ich vor einer solchen Situation keine Angst habe. Die Frau rannte schreiend weg. Ich hoffe, es geht ihr gut", versicherte der gealterte Elitekämpfer dem EveningStandard.

Leider konnten die Angreifer bisher nicht identifiziert werden. Polizei-Kommissar Will Lexton-Jones dankte jedoch dem alten Mann für seine außergewöhnliche Tapferkeit, die er am 27. Januar zeigte.

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