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Sänger Heinz Rudolf Kunze zerstört Gender-Sprech

Musiker Heinz Rudolf Kunze äußert sich in einem Interview zum Thema Gendern. Wie viele seiner Kollegen hält er nichts davon.

Heinz Rudolf Kunze Gendern
Foto: Imago / Future Image

Heinz Rudolf Kunze ("Dein ist mein ganzes Herz", "Alles was sie will") äußerte sich in einem Interview mit dem Portal schlagerprofis.de zur Gender-Sprache.

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Wie andere Kollegen aus der Generation der Babyboomer - auch H.P. Baxxter findet Gendern "zum Kotzen" - hält er nichts von einer gendergerechten Sprache.

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"Die deutsche Sprache verkümmert"

Kunze erklärt: "Ich finde, die deutsche Sprache verkümmert mit diesen Gendersternen und was es da alles gibt." Zudem zieht er den Vergleich zur englischen Sprache. Der Sänger sagt:

"Eine englischsprachige Sängerin würde sich nie diskriminiert fühlen, weil man sagt, 'she’s a singer'. Nur in Deutschland kommen wir auf so verrückte Ideen, dass sprachliche Ausdrücke, die über Jahrzehnte hinweg unproblematisch waren, nun plötzlich diskriminierend sein sollen."

Dabei wird auch in der englischen Sprache nach genderneutralen Alternativen gesucht. Wie der Deutschlandfunk berichtet, wird beispielsweise aus "Policeman" die Berufsbezeichnung "Police Officer" und aus "Stewardess" wird "Flight Attendant". Zudem ist in der englischen Sprache bereits vieles neutral gehalten.

Bereits in anderen Interviews äußerte sich Kunze zu dem Thema. Im Gespräch mit der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung sagte er: "Ich hoffe, dass das eine Mode ist, die bald wieder vergeht. Wenn man 64 Jahre ist, hat man viel kommen und gehen sehen".

Kunze ist nicht der einzige Sänger, der sich gegen die gender-neutrale Sprache ausspricht. Peter Maffay (72) findet, dass es "viele andere wirklich wichtige Themen" gäbe, wie er im Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland erklärt. Zudem seien wir ja "per Geburt" bereits gleichberechtigt.

BAP-Sänger Wolfgang Niedecken schließt sich dem an. Der 70-Jährige empfindet das Gendern als "albern". Auch Dieter von Hallervorden (86) wettert immer wieder gegen das Gendern - wir berichteten.

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