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Handys sind schuld: So sehen Menschen in Zukunft aus

Wir Menschen lieben unsere Smartphones. So sehr, dass es Einfluss nimmt auf die physische Beschaffenheit zukünftiger Generationen. Herzlich Willkommen, Mindy!

Kinder mit ihren Handys
Wie Handys die Physis künftiger Generationen verändern werden Foto: iStock / dolgachov

Das Handy, besser gesagt, das Smartphone ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Menschen aller Altersstufen nutzen ihre mobilen Endgeräte täglich. Vor allem die jüngeren Generationen, die, die mit dem Smartphone aufgewachsen sind, können nicht mehr darauf verzichten.

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Warum auch? Das Gerät verbindet uns mit der ganzen Welt, das Internet ist nahezu überall nur ein paar Klicks entfernt und es gibt mittlerweile günstige Datentarife, die das Benutzen immer und überall ohne die Gefahr einer Überschuldung möglich machen.

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Ein Prototyp namens Mindy

Da wäre allerdings noch die im Mobilfunkzeitalter typische Körperhaltung. Sie wird möglicherweise die Physis nachfolgender Generationen nachhaltig verändern. Um optisch darzustellen, wie das, beruhend auf Annahmen und Mutmaßungen, aussehen könnte, hat ein Telekommunikationsanbieter eine Studie betrieben, die mögliche Körpermodifikationen anhand eines Prototypen plastisch darstellen soll.

Herausgekommen ist Mindy, eine junge Frau mit einem krummen Rücken (durch schlechte Körperhaltung), verlängertem Nacken (durch das Nach-unten-aufs-Display-starren), Greifklauen-Händen (um das Handy besser halten zu können) und sogar einem zweiten Paar Augenlidern, das die Augen vor dem Licht des Smartphones schützen soll.

Studie ist nicht ganz ernst gemeint

Vor allem an letzterem Punkt erkennt man, dass die Studie dann doch wohl nicht so ganz ernst gemeint sein kann, denn all diese Modifikationen soll Mutter Natur angeblich bis zum Jahre 2100 hinbekommen. Da schickt doch Onkel Darwin gleich mal ein Facepalm-Emoji hinterher.

Fakt ist, dass sich junge Menschen sehr wohl Rückenprobleme und andere Malessen durch zuviel Beschäftigung mit dem mobilen Endgerät einhandeln können. Mindy ist jedoch eine aberwitzige Vorstellung, die so nicht kommen wird.

Im Jahr 2100 werden wir ohnehin schon alle telepatisch miteinander kommunizieren und das weitaus größere Problem wird Telekommunikations-Anbieter wie TollFreeForwarding, die Auftraggeber der aberwitzigen Studie, betreffen, denn: Wie soll man das dann abrechnen?

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