China: Zoo malt Hunde an – und zwar als Fake-Pandas!
Der Panda ist ein Hund, oder? Ein Bär, sagt ihr? Seid ihr sicher? In China ist die Unterscheidung weit weniger klar, als man denkt. Über die kreative Lösung eines biologischen Problems.
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Frei nach dem Motto "It's not a bug, it's a feature!" locken zurzeit gerade einige chinesische Zoo-Besucher durch sogenannte "Panda-Hunde" an. Das sind tatsächlich Hunde, zumeist Chow-Chows, die in ein typisches Panda-Fellmuster eingefärbt sind, wie tz.de berichtet.
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Davon dürften Tierschutzorganisationen nicht besonders viel halten und die angelockten Zuschauer wahrscheinlich ebensowenig. Dabei ist diese Vorgehensweise alles andere als neu. Ein ägyptischer Zoo gab bereits bemalte Esel als Zebras aus, gleiches passierte 2009 im Zoo in Gaza und im chinesischen Henan mussten auch 2013 bereits Hunde herhalten, damals für afrikanische Löwen. Fake it 'til you make it!
Der Natur auf die Sprünge geholfen
Das Problem mit echten Pandas: Die Nachzucht ist extrem schwierig. Panda-Weibchen gelten als wählerisch, sind überdies nur an sehr wenigen Tagen im Jahr überhaupt fruchtbar. Aber auch nach einer erfolgreichen Panda-Geburt ist dessen Überleben alles andere als gesichert, denn die Neugeborenen sind extrem hilflos und pflegebedürftig, die Mütter oft überfordert.
Also, dachte sich manch ein Zoo, nehmen wir Tiere, die wir haben, färben sie ein und präsentieren sie dem Publikum als vermeintlichen Panda-Nachwuchs. "Die Beschriftung mit den Chow-Chow-Hunden ist korrekt und beschreibt genau, was sie sind, also betrügen wir unsere Besucher nicht", sagt dazu ein chinesischer Ticketverkäufer.
Peta weist auf Gefahren hin
Als weiteres Argument pro Chow-Chow-Panda wird angeführt, dass sich ja auch Menschen durchaus gerne die Haare färben würden - eine ziemlich schwache Argumentation, da sich Menschen aktiv und willentlich dazu entschließen, im Gegensatz zu den Hunden.
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Auch wies die Tierschutzorganisation Peta schon vor geraumer Zeit darauf hin, dass das Färben des Fells gefährlich für Tiere sein könne und nannte als abschreckendes Beispiel den Fall eines Hundes, der schwere Verbrennungen durch die Färbe-Aktion davongetragen hatte.
Und mal ehrlich: Geht man denn wirklich in den Zoo, um sich bemalte Hunde anzuschauen?
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