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80-jährige Nonne verzockt unterschlagenes Schulgeld - Knast!

Alter schützt vor Torheit nicht und auch nicht vor Kriminalität. Dass die Betrügerin auch noch Nonne ist und das Geld verzockt, setzt dem ganzen die Krone auf.

Nonne im Spielcasino
Nonne verzockt veruntreutes Geld im Spielcasino (Themenbild: Whoopi Goldberg in "Sister Act") Foto: IMAGO / United Archives

Schlimm genug, wenn jemand straffällig wird. Noch böser, wenn es um veruntreutes Geld geht, dass eigentlich für Schulkinder vorgesehen war. Kann man das noch toppen? Und ob: Die Straftäterin ist 80 Jahre alt. Und Nonne!

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Es gibt schon komische Begriffe im Reich der Religion. Zölibat, beispielsweise, also der bewusste Verzicht auf einen Ehepartner. Oder Profess, was meint, dass man sich dazu verpflichtet, ein Leben in Armut, eheloser Keuschheit und Gehorsam zu leben.

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Spielsucht und Luxusreisen

Zumindest auf ersteren Punkt scheint da besagte 80-jährige Nonne aus den USA keine Lust mehr gehabt zu haben und schlug dann gleich mal richtig über die Stränge. Sie veruntreute große Mengen an Schulgeld für die eigene Spielsucht - sage und schreibe 835.000 US-Dollar hatte sie zum Schluss veruntreut und in Casinos in Las Vegas verzockt.

Was nicht in den Slots in Las Vegas landete, wurde in Luxusurlauben verpulvert, zum Beispiel am Lake Tahoe, wie der Spiegel berichtet. Die alte Dame wird sich wohl gedacht haben: Wenn schon, denn schon! Wenn schon gegen den Profess verstoßen, dann aber auch so, dass es sich lohnt. Dieses Vorhaben wurde erfolgreich umgesetzt.

Nonne erhält Gefängnisstrafe

Die Taten geschahen an einer katholischen Privatschule in Torrance im US-Bundesstaat Kalifornien, wo besagte Nonne Schulleiterin war. Zur Vertuschung ihrer Taten soll sie untergebene Angestellte angewiesen haben, Dokumente zu vernichten, die ihren langjährigen Betrug hätten auffliegen lassen.

Immerhin versuchte sie nicht auch noch, einmal erwischt, ihre Taten zu leugnen. Vor Gericht gab sie zu Protokoll: "Ich habe gesündigt, ich habe gegen das Gesetz verstoßen, und ich habe keine Entschuldigung." Diese Offenbarung schütze sie allerdings nicht vor Strafe. Ein US-Gericht verurteilte die kriminelle Nonne für ihre Taten zu einem Jahr und einem Tag Gefängnis.

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