Wetter

Wetter in Deutschland: Meteorologen mit krasser Frühlingsprognose

Wer sich eine schöne neue Schneeschaufel zugelegt hat, kann diese erst mal einmotten. Es bleibt zu mild, dafür ziehen jedoch neue Stürme auf.

Windmessung
Es wird mild und stürmisch in Deutschland (Symbolbild) Foto: iStock / by-studio

Was haben Europäer und US-Amerikaner gemeinsam? Beide strengen komplexe Computerberechnungen darüber an, wie wohl in den nächsten Monaten das Wetter wird. Die amerikanische Seite wartet jetzt mit einer Frühlingsprognose auf, die es in sich hat.

Auch interessant:

Der amerikanische Wetterdienst NOAA hat steigende Temperaturen und viel Sonne vorausgesagt, der deutsche Frühling könnte ungewöhnlich warm werden. Schon bald könnte eine Phase dauerhaft zweistelliger Temperaturen anbrechen, die der deutsche Meteorologe Dominik Jung von wetter.net sogar als "Hitze-Frühling" bezeichnet.

Also T-Shirt statt Übergangsjacke?

JW Video Platzhalter
Zustimmen & weiterlesen
Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion ein Video ausgewählt, das an dieser Stelle den Artikel ergänzt.

Für das Abspielen des Videos nutzen wir den JW Player der Firma Longtail Ad Solutions, Inc.. Weitere Informationen zum JW Player findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bevor wir das Video anzeigen, benötigen wir Deine Einwilligung. Die Einwilligung kannst Du jederzeit widerrufen, z.B. in unserem Datenschutzmanager.

Weitere Informationen dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Milde Westlage bringt viel Wind

Bevor wir uns mit dem Frühling beschäftigen, sollten wir aber einen Blick auf den Februar werfen. Auch der, eigentlich temperaturmäßig einer der kältesten Monate des Jahres, ist für seine Verhältnisse geradezu mild gestartet. Während aber die Temperaturen nicht nur moderat, sondern eindeutig zu hoch ausfallen, haben sie viel Wind im Gepäck.

Gerade sind die ersten Stürme des Jahres über Deutschland hinweggezogen, da kündigen sich bereits neue Winde mit teils Orkanböen an. Bereits dieses Wochenende (4. bis 6. Februar 2022) ist es so weit. Verpackt wird das Ganze unter der offiziellen Beschreibung "milde Westlage" - eine Umschreibung, von der man sich nicht täuschen lassen sollte.

Stürme über dem Nordatlantik

Verantwortlich für das aktuell windige Wetter ist eine ganze Serie von Tiefdruckgebieten auf dem Nordatlantik, die sich dort die Klinke in die Hand geben und über Island dann jeweils nach Europa hereinschwappen. "In diesen Tagen ist reichlich was los auf dem Atlantik - ein Tief jagt das nächste. Im Zentrum der Stürme liegt wiederholt Island", fasst es Meteorologe Björn Alexander von wetter.de zusammen.

Aktuell gibt es einen besonders schweren Sturm zwischen Grönland und Island, der auch in der kommenden Woche das Wetter in Deutschland mitbestimmen könnte. Neben schweren Böen schwappen dann aber eben auch milde Temperaturen nach Zentraleuropa, sodass wir ungefähr ab Dienstag oder Mittwoch in Teilen Deutschlands mit frühlingshaften 15 Grad rechnen können.

Zusammenfassung fürs Wochenende und die kommende Woche also: milde Temperaturen und viel Wind.

*Affiliate Link

Weitere spannende Themen:

Wetterlage: lieber kalt und ruhig oder mild und stürmisch?