Wetter

Nach Sturm "Ylenia": "Zeynep" wird noch schlimmer

Nach dem Sturm ist vor dem Sturm: "Ylenia" ist abgezogen, "Zeynep" steht in den Startlöchern. Und er hat womöglich noch größeres Zerstörungspotenzial im Gepäck!

Sturm an der Küste
Wildes Wasser: Sturm an der Küste Foto: iStock / shayes17

Wer "Ylenia" sagt, muss auch "Zeynep" sagen. Deutschland zumindest bleibt gar nichts anderes übrig. Mag es momentan, an diesem 18. Februar 2022 um 10:22 Uhr, auch relativ windstill sein, das ist - sprichwörtlich - die Ruhe vor dem (nächsten) Sturm.

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Und der kommt im Zeitraffer-Modus über uns. Während "Ylenia" recht langsam von West nach Ost über Europa kroch und seine Wirkung in Tagen gemessen werden konnte, wird "Zeynep" viel schneller unterwegs sein. Das hat Vor- und Nachteile.

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Am Freitagnachmittag geht's wieder los

Vorteil: Es geht schneller vorbei. Der Sturm kommt, wütet und verschwindet schneller als sein Vorgänger. Allerdings, und das ist natürlich ein Nachteil, kann er durch die noch größere Wucht, die er entwickeln wird, innerhalb jenes kürzeren Zeitfensters womöglich noch mehr Schaden anrichten.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert, dass der Wind im Nordwesten schon am heutigen Nachmittag wieder merklich auffrischen wird und seinen Höhepunkt abends und in der ersten Nachthälfte zum Samstag erreichen wird, wie die "Süddeutsche" berichtet.

Die Konsequenzen aus "Zeynep"

Während die norddeutsche Tiefebene mit orkanartigen Böen und Orkanböen der Stärken 11 und 12 rechnen muss, werden diese Werte in exponierten Lagen an der Nordseeküste und auf den ostfriesischen Inseln wohl sogar noch übertroffen. Dort sind dann Böen jenseits der 130 km/h zu erwarten. Die meisten Fährbetriebe haben aktuell ihre Fahrten eingestellt.

Natürlich ist sowohl für die Inseln als auch Städte wie Hamburg das Wort "Sturmflut" von großer Bedeutung. Befürchtet wird beispielsweise auf Wangerooge der Verlust großer Teile des Hauptstrandes. Und wer sein Auto jetzt noch am Hamburger Fischmarkt abgestellt hat, sollte den Wagen definitiv noch vor Anbruch des Abends in höhere Stadtgebiete umparken.

Schlechte Nachrichten auch für Nichtautofahrer: Die Deutsche Bahn wird weiterhin Teile ihrer Fernverbindungen eingestellt lassen und auch im Nahverkehr kann es zu Ausfällen und Verzögerungen kommen.

Schließlich sind Schüler in vielen Schulen zwischen Flensburg und Goslar von der Pflicht zum Präsenzunterricht befreit, wenn ihre Eltern das so entscheiden. Eine kurze Meldung an die jeweilige Schule reicht aus, um dem eigenen Nachwuchs den Weg durch potenziell zu gefährliche Schulwege zu ersparen.

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