Wetter

Monstersturm nimmt Kurs auf Deutschland: HIER wird es dramatisch

Da hat sich in der Wetterküche über dem Atlantik etwas zusammengebraut und zieht Richtung Europa. Schon Mittwochnacht ist das Monster bei uns in Deutschland!

Sturm an der Küste
Schwerer Sturm voraus: Nord- und Westdeutschland drohen Orkanböhen bis 140 km/h Foto: IMAGO / Panthermedia

Ein großer Sturm steht vor den Toren Deutschlands. Schon in der heutigen Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (16. auf 17. Februar 2022) wird er einfallen, zuerst im Nordwesten. Und Orkantief "Ylenia" ist dann auch gekommen, um zu bleiben. Noch bis in die kommende Woche bestimmt es mit seiner unbändigen Kraft den Alltag vieler Menschen, wie Bild berichtet.

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Ganz praktisch und unmittelbar bekommen das einmal mehr Eltern zu spüren, denn in NRW bleiben ab morgen die Kitas und Schulen geschlossen. Ob das nur für den morgigen Tag oder möglicherweise die gesamte Phase des Unwetters gilt, steht noch nicht fest.

Ein neuer Jahrhundertsturm?

Die Entscheidung indes wird von Meteorologen unterstützt. So sagt Wetter-Experte Dr. Karsten Brandt von Donnerwetter.de: "Ich glaube, dass diese Sturmserie an die Schäden von ‚Kyrill‘ 2007 in Nord-, Ost- und Westdeutschland heranreichen könnte. Ein Sturm so stark, wie seit 10/15 Jahren nicht mehr."

Er warnt und rechnet mit "mehrfach Böen über Windstärke 11 oder 12 über 48 Stunden lang. In den Wäldern drohen daher große Schäden. Bitte ab heute Abend nicht mehr in die Wälder rein. Lebensgefahr."

Und sein Kollege Andreas Friedrich vom Deutschen Wetterdienst ergänzt: "Bei derartigen Windgeschwindigkeiten sind Schäden an Gebäuden möglich. Lose Gegenstände werden umhergeweht. Äste können abbrechen oder ganze Bäume entwurzelt werden. Auch auf die Infrastruktur hat ein solcher Sturm Einfluss und es ist mit Beeinträchtigungen im Schienen- und Straßenverkehr zurechnen.“

Vor allem auch die Küstenregionen inklusive der vorgelagerten Inseln werden die Gewalt des Orkantiefs zu spüren bekommen Sturmfluten drohen. Für Hamburg ist eine Sturmflutwarnung ausgegeben, Der normale Pegel dürfte deutlich überschritten werden, wenn der Sturm das Wasser elbaufwärts in die City drückt. Der Fischmarkt wird wahrscheinlich erneut überflutet werden. Die Polizei fordert Bürger dazu auf, die niedrig gelegenen Flächen direkt an der Elbe zu meiden und sich in höher gelegene Stadtteile zu begeben.

In den deutschen Mittelgebirgen kann es zu schweren Orkanböen teilweise mit bis zu 180 km/h kommen. Bundesweit, vor allem aber im Norden wird dazu geraten, die eigenen vier Wände nur noch im Notfall zu verlassen.

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