Wetter

Jetzt wird es extrem: Deutscher Wetterdienst mit Unwetter-Warnung

Erst sengende Hitze bis 40 Grad, dann gewaltige Unwetter mit Starkregen und heftigen Sturmböen. Die Nation schnallt sich jetzt besser an.

Unwetter mit Starkregen
Erst unsägliche Hitze, dann Unwetter mit Starkregen: Es rumpelt in Deutschland Foto: iStock / Revolu7ion93

Erst kommt die Hitze, dann das Chaos. Das Wetter hält weiterhin Extreme für uns bereit. Am gestrigen Mittwoch, den 4. August 2022, stieg das Thermometer bereits auf bis zu 36 Grad, in den nächsten Tagen sind dann auch 40 Grad drin, wie der Spiegel berichtet.

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Und diese erneute Hitzewelle ist erst der Anfang, danach wird es richtig turbulent. Unwetter mit Starkregen und schweren Sturmböen können sich laut Deutschem Wetterdienst (DWD) im Anschluss an die immense Hitze bilden und für die nächste Staffel Dauereinsätze von Feuerwehr & Co. sorgen.

Extreme Wärmebelastung kommt

Den Höhepunkt der Hitzeentwicklung erwartet Meteorologe Tobias Reinartz für den heutigen Donnerstag (4. August 2022) und damit auch die ersten, teils sehr schweren Gewitter. Immerhin bringen diese temporäre Abkühlung dort, wo sie niedergehen, danach aber wird es wieder sehr heiß.

Für den Oberrheingraben (mitten drin, mal wieder: Freiburg im Breisgau) wird mit teils extremer Wärmebelastung gerechnet. Experten empfehlen, genug Flüssigkeit zu sich zu nehmen, körperliche Anstrengungen und direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden und die eigene Wohnung nach Möglichkeit kühl zu halten.

Unwetterband überzieht Deutschland

Der angekündigte Sturm wird aber nicht im Südwesten erwartet, sondern laut Prognosen im Westen und Nordwesten Dort kann es lokal zu unwetterartigen Schauern und Gewittern kommen. Es besteht Gefahr von Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen. In dieser Region sind auch die Temperaturen geringer als im Rest der Republik. Es werden "nur" 25 bis 32 Grad erwartet.

Im Laufe des Freitags zieht dann das Unwetterband von Nordwest nach Südost und hinterlässt angenehmeres Wetter mit ein paar Quellwolken, ansonsten viel Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. "Am Samstag räumen Schauer und Gewitter dann auch im Süden und Südosten die heiße Luft aus. Es bleibt dort mit 25 bis 30 Grad aber sommerlich warm", prognostiziert Meteorologe Reinartz.

Ab Sonntag beruhigt das nächste Hoch mit Namen Oskar die Großwetterlage. Damit "wird auch der Sonntag und der Beginn der neuen Woche ruhig, zunehmend auch im Norden wieder sommerlich warm und insgesamt leider wohl auch weitestgehend trocken verlaufen", so Reinartz.

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