Coronavirus

Forscher erwarten Wiederanstieg der Corona-Zahlen

Kurz vor der Entspannung der Corona-Lage, publizieren Forscher eine düstere Prognose.

Anstieg der Zahlen
Forscher sagen Anstieg der Corona-Zahlen voraus (Symbolbild) Foto: iStock / Bihlmayer Fotografie

Die Zahlen sinken, der Öffnungsplan steht, einige Lockerungen sind schon umgesetzt, im März sollte es eigentlich vorbei sein. Doch jetzt prognostizieren Forschende einen erneuten Anstieg der Corona-Zahlen.

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Der Grund für die düsteren Prognosen ist der neue Subtyp der Omikron-Variante BA.2. Diese ist noch ansteckender als die derzeit vorherrschende Mutation - wir berichteten.

Anstieg Ende Februar erwartet

Forschende von der Technischen Universität in Berlin haben die Ansteckungsrate ausgewertet und dabei ausgerechnet, dass die Zahlen trotz derzeit sinkender Inzidenz Ende Februar wieder ansteigen werden.

Aktuell liegt der Anteil der Ansteckungen mit BA.2 in Deutschland lediglich bei 14,9 Prozent. Allerdings schreiben die Forschenden, dass die Anteile der Infektionen mit dem Subtyp um 85 Prozent pro Woche wachsen.

In dem Bericht werden auch die aktuell geplanten Öffnungsschritte diskutiert. Wenn das Lockerungssignal dazu führe, dass "das Aktivitätsniveau in der Freizeit wieder auf das prä-pandemische Niveau ansteigt, dann erwarten wir aufgrund der Modellvorhersagen eine weitere Steigerung der Infektionszahlen".

Zwei Szenarien möglich

Der Anstieg der Zahlen ist demnach von unserem Verhalten, unseren Aktivitäten in der Freizeit abhängig. Grob werden in dem Bericht also zwei Szenarien skizziert:

"1. Nehmen wir in der Simulation eine hohe Kreuzimmunität und ein niedriges Niveau von Freizeitaktivitäten in der Bevölkerung an, ergibt sich eine BA.2 Welle mit einem Niveau von maximal den Werten der BA.1-Welle von Mitte Februar.

2. Nehmen wir eine niedrige Kreuzimmunität und ein hohes Niveau von Freizeitaktivitäten an, so könnte die BA.2 Welle ein bis zu 2,5-faches Niveau der BA.1-Welle von Mitte Februar erreichen."

Eine hohe Kreuzimmunität ist dann vorhanden, wenn Menschen, die eine BA.1-Infektion durchgemacht haben, gut vor einer erneuten Ansteckung mit der neuen Variante geschützt sind. Nach einer dänischen Studie kommen aufeinanderfolgende Ansteckungen mit den Omikron-Subtypen jedoch äußerst selten vor.

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