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Food-Trends 2022: Das kommt nächstes Jahr auf den Tisch

Was und wie essen die Deutschen kommendes Jahr? Worauf legen sie bei Lebensmitteln wert? Welche Rolle spielt dabei Corona? Die Food-Trends 2022!

Foodtrends
Einer der größten Food-Trends 2022: Nachhaltigkeit (Themenbild) Foto: iStock / anandaBGD

Das Jahr 2021 neigt sich langsam dem Ende zu - ein weiteres Jahr, das im Zeichen der Corona-Pandemie stand. Diese bewirkte nicht nur Veränderungen in Bereichen wie der digitalen Kommunikation oder Anpassung von Geschäftsmodellen, sondern auch im Kauf- und Essverhalten der Deutschen.

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Ein Blick auf den jährlich erscheinenden "Food Report" von Hanni Rützler aus dem Zukunftinstitut verrät, welche Trends in Sachen Lebensmittel zu erwarten sind. Dies sind vor allem drei, auf die wir im Folgenden genauer eingehen.

Nachhaltigkeit und Umweltschutz spielen in fast allen Branchen eine immer wichtigere Rolle, so auch in der Lebensmittelindustrie. Regionale und nachhaltig produzierte Nahrungsmittel gewinnen bei den Konsument:innen weiterhin an Bedeutung.

Gastronom:innen und Hersteller:innen werden ihr Angebot voraussichtlich dementsprechend anpassen, was eine noch größere Auswahl an nachhaltigen Alternativen bedeutet. "The New Normal" nennt Hanni Rützler diese Entwicklung.

1. Food-Trend 2022: Zero Waste

"Zero Waste" meint, dass möglichst wenig Abfall produziert wird und keine Verschwendung von Rohstoffen stattfindet. Heißt: Überflüssige Verpackungselemente werden verstärkt schwinden, während Sharing-Konzepte und die Wiederverwertung von Lebensmitteln an Fahrt aufnehmen.

So setzt sich laut dem "Food Report" im kommenden Jahr das sogenannten "Cradle-to-Cradle-System" - die unbegrenzte Wiederverwendung von Rohstoffen, um einen endlosen Recycle-Kreis entstehen zu lassen - noch stärker durch.

Unverpackt-Laden
Sind auf dem Vormarsch: Unverpackt-Läden Foto: iStock / Newman Studio

2. Food-Trend 2022: Real Omnivores

Als "Real Omnivores" ("Echte Allesfresser") werden Menschen bezeichnet, die nicht einfach alle Lebensmittel in sich hineinstopfen, sondern bei ihrer Ernährung darauf achten, wo und wie die Produkte produziert wurden. Billiges Fleisch oder Fisch aus ökologisch verantwortungsloser Zucht kommt ihnen nicht auf den Teller.

Stattdessen stehen die Real Omnivores nachhaltigen Alternativen offen gegenüber und testen auch vermeintlich skurrile Innovationen wie Grüne Wasserlinsen, Quallenchips oder Insekten.

Mehlwürmer
Für Real Omnivores kein Schreckgespenst: Mehlwürmer Foto: iStock / ollo

3. Food-Trend 2022: Local Exotics

Die Corona-Krise hat den Wunsch nach regionalen und nachhaltigen Lebensmitteln wachsen lassen - und mitunter dazu geführt, dass sich zahlreiche Menschen damit beschäftigen, sich mit Gemüse aus dem eigenen Garten selbst zu versorgen.

Produzent:innen wiederum versuchen immer häufiger, exotische Früchte - etwa die Haskap-Beere - regional zu kultivieren, anstatt sie aus weiter Ferne einfliegen zu lassen.

Laut dem Bundeszentrum für Ernährung eröffnen diese Trends der Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion, dem Handel und der Gastronomie, die vielfältige Chancen, wobei sie von der fortschreitenden Digitalisierung unterstützt werden.

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Haskap-Beeren
Beispiel für exotische Früchte, die regional kultiviert werden: Haskap-Beeren Foto: iStock / undefined undefined
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