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Eltern lehnen geimpfte Blutspender für Sohn ab - Sorgerecht entzogen

Ein Jugendgericht hat einem Elternpaar das Sorgerecht entzogen, nachdem dieses geimpfte Blutspender für den eigenen Sohn ablehnte. Die Details.

Blutspende
Blutspende (Symbolbild) Foto: iStock / kuarmungadd

Im italienischen Bologna wurde den Eltern eines zweijährigen Sohnes einstweilig das Sorgerecht entzogen, weil sie einer wichtigen Herz-Operation nicht zustimmen wollten, wenn ihr Kind im Fall einer Transfusion das Blut von geimpften Spendern erhalte.

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Ein Jugendgericht entschied daraufhin, dass der zuständige Sozialdienst als Vormund eingesetzt wird, berichtet "Stern".

Liste mit ungeimpften Spendern vorgelegt

Ihrem Anwalt zufolge gaben die Eltern für ihre Entscheidung religiöse Gründe an. Der Streit läuft bereits seit Anfang Februar 2022 und sorgte im ganzen Land für Aufsehen.

Angeblich legte das Elternpaar der Klinik sogar eine Liste mit ca. 40 freiwilligen und nicht gegen das Coronavirus geimpften Blutspendern vor.

Dramatische Entscheidung

Diese kann dank des Beschlusses nun die Operation des Jungen in die Wege leiten. Ob und wann die Eltern das Sorgerecht zurückerhalten, ist bislang unklar.

Der Fall dient als Beispiel für die dramatischen Entscheidungen, die während der Corona-Pandemie von manchen Menschen getroffen werden müssen.

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