Coronavirus

Corona: Bundesländer wollen Maßnahmen über 20. März verlängern

Nach Öffnungsplan der Regierung sollten am 20. März großflächige Lockerungen eintreten. Doch nun gehen gleich mehrere Bundesländer einen "Sonderweg".

Maskenpflicht
Zutritt nur mit Mundschutz: Einzelne Bundesländer wollen nicht auf Maßnahmen zur Eindämmung des Virus verzichten Foto: IMAGO / Michael Gstettenbauer

Die Inzidenz steigt und erreicht neue Höchstwerte. Wie Karl Lauterbach jüngst twitterte, ist Deutschland das Land in Europa mit der höchsten Inzidenz. Trotzdem soll ab dem 20. März das neue Infektionsschutzgesetz in Kraft treten - inklusive großflächiger Lockerungen. Doch nicht alle Bundesländer wollen da mitmachen.

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Den geplanten Änderungen zufolge wird es ausgewählte Basisschutzmaßnahmen geben, die bei der Eindämmung des Virus behilflich sein sollen. Dazu gehört die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr sowie die Testpflichten. Allerdings verabschiedet man sich mit dem neuen Entwurf auch von der Maskenpflicht in Supermärkten und Schulen - hier erfahrt ihr mehr zu den Regeln, die ab dem 20. März in Planung sind.

Bundesländer gehen Sonderweg

Angesichts der hohen Infektionszahlen sind nicht alle Ministerpräsident:innen begeistert von der Aussicht, auf Maßnahmen wie die Maskenpflicht in Innenräumen zu verzichten.

Niedersachsen kündigte bereits an, einzelne Corona-Regeln bis zum 02. April zu verlängern. Am Donnerstag (17.März) soll die Übergangsverordnung im Sozialausschuss vorgestellt werden. Voraussichtlich bleibt die Maskenpflicht in bestimmten Bereichen.

Auch Berlin will die Maßnahmen verlängern, wie der "Tagesspiegel" berichtet. Demnach soll der Senat am Samstagabend zusammenkommen und die aktuell bestehende Regelungen weiter geltend machen - diese würde dann als Übergangsregelung bis zum Ende des Monats weiterlaufen.

Bayern will ebenfalls einen Sonderweg einschlagen: "Ob Bayern einen Sonderweg geht, wird an diesem Dienstag ein Thema in der Kabinettssitzung sein", so der bayrische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) zur "Süddeutschen Zeitung".

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